Euroregionales Kulturzentrum St. Johannis Zittau e.V.
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Bemühungen des Vereins um die Sanierung der Kirche St. Johannis (Johanniskirche)┬áin Zittau
Die neue Johanniskirche wurde nach Plänen des Baumeisters und Architekten Karl-Friedrich Schinkels gebaut und 1837 durch Pastor Primarius Klemm geweiht.

Die Bausubstanz der Kirche hatte in der DDR-Zeit stark gelitten. Zur Wende 1989 war sie in einem maroden Zustand - aber nutzbar und wurde zum Zentrum der Ereignisse der friedlichen Revolution in der Südostoberlausitz. Im April 1992 wurde auf Initiative von Pfarrer Lothar Alisch der Förderverein zum Erhalt der Zittauer Johanniskirche gegründet. Er verfolgt das Ziel, neben dem gottesdienstlichen Gebrauch zu Weihnachten, Konfirmation und Erntedank, die Kirche intensiv und vielfältig kulturell zu nutzen, um finanzielle (Eigen-)Mittel für eine Restaurierung zu generieren. So konnte unter dem Vorsitz von Michael-Christoph Salinger und dem Geschäftsführer Tilman Steffen Mitte der neunziger Jahre die Außen- und Dachsanierung im Umfang von fast 5 Mill. DM mit Unterstützung von Landes- und Bundesfördermitteln durchgeführt werden. Die Ausfertigung der Arbeiten erfolgte durch das Büro planen+bauen (Volker Kretschmer). 1998/99 wurde die die Kassettendecke, vor allem mit Spendenmitteln, umfangreich saniert. 2002 musste aus Sicht des Vereins wegen unbilliger Forderungen des Finanzamtes Insolvenz angemeldet werden.

In der Tradition (St. Johannis: Kirche, Kulturzentrum, Baudenkmal) des alten Vereins gründete sich am 30.05.2003 der Verein Euroregionales Kulturzentrum St. Johannis Zittau . Auch hier stand, zusätzlich zu der gottesdienstlichen Nutzung, die Aufgabe, durch die Organisation und Durchführung von Konzerten und Ausstellungen und das Offenhalten der Kirche Einnahmen zu erzielen und Spenden zu sammeln, um die Innensanierung beginnen zu können. 2008 wurde dein Förderantrag (Wertumfang ca. 38 Tsd. Euro; Eigenanteil Verein 17 Tsd. Euro, Förderung 21 Tsd. Euro) zur Sanierung des Altarbildes und der Erstellung von Musterachsen für die Innensanierung vom Regierungspräsidium Dresden bewilligt. Fachlich wurde der Verein durch ein hohes ehrenamtliches Engagement durch den Architekten Karl Schulze (Dresden) unterstützt. Das RestauratorenteamSchirmer/Anders kommt (bei den Arbeiten von Februar bis April 2009) zum Ergebnis, dass durch Säuberung und Verfestigung der Originalanstrich von 1837 aus der Schinkelzeit wieder sichtbar gemacht werden kann. Im Juli 2009 wurden darüber hinaus 10 Tsd. Euro Eigenmittel vom Verein für eine erste Phase der Reparatur der Schusterorgel eingesetzt.

Die weitere Sanierung der Johanniskirche, zu der der Verein noch einmal 10 Tsd. Euro Eigenmittel beigesteuert hat, erfolgt ab 2011 in Regie der ev.-luth. Kirchgemeinde St. Johannis (siehe www.johannis-kirche-zittau.de).

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